Der Kelch 13 – Änderung

[Kurzer Abschnitt geändert. Gretas Gedanken sprechen Julika jetzt nicht so konkret an.]

Julika tastete erneut nach dem Schlüssel, diesmal etwas vorsichtiger. In einer Falte des Bettlakens fand sie ihn schließlich und atmete auf. Doch als sie versuchte, ihn ins Schloss zu stecken und sich zu befreien, entglitt er Gretas zitternden, schwitzigen Fingern.

Scheiße, dachte Julika. Scheiße, Scheiße, Scheiße.

Das kannst du laut sagen, dachte Greta.

Ungläubig sah Julika zu Antons Körper hinüber, aber der rührte sich nicht.

Was zur Hölle hast du mit mir gemacht?, fragte Greta.

Julika starrte Anton an, dessen Lippen sich nicht bewegten.

“Ich”, hörte sie eine fremde Stimme.

Ungläubig sah Julika zu Antons Körper hinüber, aber der rührte sich nicht.

“Ich.”

Julika starrte Anton an, dessen Lippen sich nicht bewegten. Es war keine fremde Stimme. Es war ein Gedanke. Es gab keinen Zweifel. Greta war immer noch hier. In ihrem Körper. In ihrem Kopf. Wie war das möglich? Ihre Gedanken rasten. Gretas Gedanken rasten. Es war unglaublich laut in Gretas Kopf.

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