Zwei Wegmarken und ein erstes Mal

Morgen vor einem Monat haben wir angefangen, gemeinsam den Online-Fortsetzungsroman „Der Kelch“ zu schreiben. In wenigen Tagen werden wir bereits die 10.000-Wörter-Marke knacken! Und als wäre das nicht aufregend genug, haben wir letzte Nacht beide gleichzeitig am selben Textabschnitt geschrieben. Jeder bei sich zu Hause, also ohne Blickkontakt oder Absprachen. Das war sehr schön und sehr merkwürdig. Der Cursor bewegt sich, Worte tauchen auf und deuten eine Richtung an, alles ist gleichzeitig überraschend und verständlich, weil der andere immer noch der andere ist, aber man ihn plötzlich denken sehen kann.
Gemeinsames Schreiben fühlt sich an wie Gehirnverschmelzung. Wir machen ein Kopfbaby.